Wie alles anfing
Die Idee dahinter
Die Idee ist simpel: Menschen helfen Menschen, einfach weil sie es können. Daraus entsteht Fortschritt, fast nebenbei. Kein Produkt, kein Funnel. Ein Ort, an dem echte Hilfe fließt, ohne Gegenrechnung.
Im besten Fall hält das hier länger als jeder Einzelne von uns. Und wenn jemand das sieht und selbst etwas Ähnliches startet, statt nur zuzuschauen, hat sich die Sache schon gelohnt.
Woher die Idee kam
Tobi Lütke, Gründer von Shopify, hat im Founders-Podcast von David Senra etwas beschrieben, das den Kern von We Do Fun Stuff trifft: Der größte Wert entsteht nicht durch Reichweite, sondern durch einen kleinen, kuratierten Kreis von Machern mit echter Verantwortung, deren Rat sich gegenseitig weiterbringt. Einmal in Tobis eigenen Worten — und einmal von David Senra, den genau diese Szene so beeindruckt hat, dass er sie in einer anderen Folge weitererzählt:
Der Gründer — in seinen eigenen Worten
„So, I always had a Slack channel with all the founders of our companies that we purchased. I did a founder off-site with them once a year [...] because I find their advice just to be so good. They all have been responsible for people's livelihoods, and that changes you.“
Sinngemäß übersetzt: Ich hatte immer einen Slack-Channel mit allen Gründern der Firmen, die wir übernommen haben. Einmal im Jahr habe ich mit ihnen ein Gründer-Offsite gemacht [...] weil ich ihren Rat einfach so wertvoll finde. Sie haben alle Verantwortung für die Existenz anderer Menschen getragen, und das verändert dich.
Die Außensicht — David Senra erzählt es weiter
„I talked to Tobi Lütke, the founder of Shopify [...] he was going through a very difficult time, and he didn't know what to do. [...] he went to the Slack channel, and they had like former founders, and he's just like, 'I need your help.' And he essentially built, very much like Rockefeller did, the team around him is just founders.“
Sinngemäß übersetzt: Ich habe mit Tobi Lütke gesprochen, dem Gründer von Shopify [...] Er machte eine sehr schwierige Phase durch und wusste nicht, was er tun sollte. [...] Er ging in den Slack-Channel, wo sie diese ehemaligen Gründer hatten, und sagte einfach: ‚Ich brauche eure Hilfe.' Und im Grunde hat er sich – ganz ähnlich wie Rockefeller – sein Team rundherum nur aus Gründern aufgebaut.
Der erste Text
So fing es an. Die Nachricht, mit der die ersten Leute eingeladen wurden. Unverändert.
Hey :) kurze Sache: ich überlege, eine kleine, ungezwungene WhatsApp-Gruppe zu starten – Gründer:innen, Selbstständige und Leute, die in die Richtung wollen. Idee: ehrlicher Austausch unter Gleichgesinnten. Mal ums Feedback fragen, mal ob jemand einen Kontakt in Bereich X hat, mal Frust ablassen oder weiterhelfen. Kein LinkedIn-Selbstdarstellungs-Modus, sondern Klartext. Wichtig: wenig Nachrichten, dafür relevante. Darauf halt ich am Anfang bewusst ein Auge, weil ich selber weiß wie nervig vollgespammte WhatsApp-Gruppen sind. Hintergrund: Mir fehlt im Alltag genau dieses authentische Gegenüber – LinkedIn & Co triggern eher das Gegenteil. Du wärst von Anfang an dabei, weil ich glaube, dass du da gut reinpasst. Ist ein Versuch – wenn du keinen Mehrwert siehst, raus jederzeit, ohne schlechtes Gewissen. Falls du jemanden kennst, der gut reinpassen würde, sag mir gerne Bescheid. Bist du dabei? Wenn ja, schick mir kurz: dein Fachgebiet/Interessensbereich und woran du gerade arbeitest oder wohin du willst (gründen, selbstständig machen, etc.) – 2-3 Sätze reichen. Optional Website oder Social-Link. Damit baue ich nach der Gruppenerstellung eine kurze Vorstellung aller Mitglieder, sodass jede:r grob weiß, mit wem er oder sie es zu tun hat. (PS: Diesen Text habe ich mit KI vorformuliert, um Zeit zu sparen – Idee und Auswahl der Mitglieder sind 100% von mir.)